Zoom-Fatigue und Selbstaufmerksamkeit

(S2/E04) Eine signifikante Veränderung in unserem Leben haben die Jahre der Pandemie mit sich gebracht: Wir verbringen – gefühlt – unendlich viel Zeit in Videokonferenzen. Adobe Connect, Big Blue Button, Clickmeeting, Google Meet, Microsoft Teams, webex, ZOOM … Ja, das Kommunizieren über briefmarkengroße Fensterchen, in denen sich Familienmitglieder und Freund/innen, Kolleg/innen, Lehrende und Lernende tummeln,… Zoom-Fatigue und Selbstaufmerksamkeit weiterlesen

Ich knipse mich, also bin ich. Über Selfies.

Frederick Carl Frieseke: Woman with a Mirror (1911)

(S2/E02) Wir vermuten ja, dass das Bedürfnis des Homo Sapiens sich selbst zu betrachten und/oder irgendwie bildlich zu verewigen, angeboren ist. Anders wäre kaum zu erklären, dass es durch die Jahrhunderte immer wieder neue Ausdrucksformen gefunden hat – von den Graffiti-Händen der Steinzeit über die mit hoher Kunstfertigkeit geschaffenen Selbstbildnisse klassischer Künstler bis zum buchstäblich… Ich knipse mich, also bin ich. Über Selfies. weiterlesen

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Anwesenheit von Abwesenheit: Phubbing

Jetons d'amoure (von Jules Breton, gemalt 1855)

(S1/E42) Vor zehn Jahren wurde im Rahmen einer Kampagne für das australische Maquarie Dictionary ein neues Wort geboren: Phubbing. Es bezeichnete – und bezeichnet noch heute – eine geradezu prototypische Situation unserer neuen digitalen Welt: Menschen entziehen sich ihrer sozialen Umwelt, seien es Freunde, Partner oder Familienangehörige, um sich mit den wahrhaft wichtigen Dingen zu… Anwesenheit von Abwesenheit: Phubbing weiterlesen

Sie küssen und sie schlagen uns – vom operanten Konditionieren

Georges Seurat: Le Cirque (1891)

(S1/E38) Ein alternativer Titel für diese Folge wäre „Zuckerbrot und Peitsche“ gewesen, es geht nämlich um wahrhaft wirkmächtige und grundlegende Dinge: Belohnung und Bestrafung. Auch wer die mitunter hilflosen erzieherischen Interventionen seiner Eltern schon lange hinter sich gelassen hat, wird vom Leben und von anderen Menschen immer weiter belohnt und bestraft. Da das Netz –… Sie küssen und sie schlagen uns – vom operanten Konditionieren weiterlesen

Von menschlicher und künstlicher Intelligenz.

Stillleben mit einer Schale Zitronen, Giovanna Garzoni , späte 1640er

(S1/E37) Künstliche Intelligenz? Sind das nicht die Roboter, die uns beherrschen werden, die schlauer sind als Menschen? So wie in den Science Fiction Filmen? Nicht nur, denn es gibt derer zwei. Wir haben uns einerseits fleissige Helferlein geschaffen, die geistige Arbeiten erledigen können. Die schlau, aber nicht klug sind. Und weil sie immer schlauer werden… Von menschlicher und künstlicher Intelligenz. weiterlesen

Auf den Hund gekommen: klassisches Konditionieren

Portrait eines Hundes von Henri van Assche, gemalt 1801

(S1/E36) Das Assoziieren von emotionalen Reaktionen und Bedeutungen mit neutralen Gegenständen oder Inhalten ist ein Lebensvorgang wie das Atmen oder Verdauen. Das Thema dieser Folge ist also in dieser Hinsicht ein Klassiker: Wir können bestimmten Dingen oder Inhalten durch das Koppeln mit schon etablierten Gefühle auslösenden Dingen die Macht verleihen, diese nun ihrerseits selbst auszulösen. Dieser… Auf den Hund gekommen: klassisches Konditionieren weiterlesen

Nudging und Dark Pattern. Nicht schubsen!

Alexander II und Maria Nikolaevna, George Dawe 1821

(S1/E35) Da sind sie wieder: Die Folgen 3 und 23 brachten Erkenntnisse zum Thema „Dark Pattern“. Schändliches Tun, dem man gerade im Web nahezu hilflos ausgeliefert scheint. Aber halt – da gibt es doch noch „Nudging“ – sozialverträglich, nützlich für den einzelnen Menschen und die Gesellschaft, egal ob off- oder online. Nudging, so Thaler und… Nudging und Dark Pattern. Nicht schubsen! weiterlesen